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Chronik

Am Anfang stand eine Idee …

1996

Auf der Klausurtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement (BE) wird die Idee der Einrichtung einer „Kommunalen Anlaufstelle für Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement“ geboren.

1997

Mit einer Kooperationsvereinbarung für die BE-Förderung in Ulm wird die Stadt als Modellstandort in das baden-württembergische Landesförderprogramm aufgenommen. Die Laufzeit erstreckt sich bis zum Jahr 2000. Damit ist der Grundstein für das Projekt „ZEBRA“ gelegt.

1998

Der Verein „Bürgerbüro Zebra – Zentrale Bürgeragentur e. V.“ wird gegründet und bezieht in der Herdbruckerstraße 9 eigene Räume. Das „Herzstück“ soll die Vermittlungsagentur nach dem Motto „Freiwilliges Engagement ist ein Stück Lebensqualität“ werden.

1999

ZEBRA nimmt am Sozialdiskurs der Stadt Ulm teil.

2000

Ende der Modellphase. Die Stadt Ulm und das Land Baden-Württemberg sichern durch Zuschüsse die weitere Entwicklung des Bürgerbüros.

ZEBRA organisiert die Auftaktveranstaltung zum „Internationalen Freiwilligenjahr“ am „Tag des Ehrenamts“.

ZEBRA übernimmt die Ausbildung von Bürgermentor*innen in Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk. Im Mittelpunkt der Mentorenausbildung steht der Aufbau eines „Mentorennetzwerkes“.

2001

Ausgabe der ersten 25 FREIWILLIGEN-Karten zur Anerkennung und Würdigung freiwilligen, ehrenamtlichen Engagements in Ulm. In Kooperation mit der städtischen Stabsstelle BE sowie dem Stadtjugendring Ulm e. V. wird diese Form der „Anerkennungskultur“ als eine der ersten Handlungsempfehlungen des Ulmer Sozialdiskurses umgesetzt.

2003

Erster Freiwilligen-Tag in Ulm unter dem Motto „Mach mit in Ulm“.

„Abenteuer Lesen“  entsteht – eine Ulmer Antwort auf die Ergebnisse der PISA-Studie, in Kooperation von ZEBRA e. V., dem Arbeitskreis Ausländische Kinder e. V., der Gruppe RostFrei sowie der Stadtbibliothek und der Abteilung Kindertagesstätten der Stadt Ulm.

ZEBRA zieht ins Bürgerhaus Mitte in der Schaffnerstraße 17 um und unterstützt mit diesem Standortwechsel das gesamtstädtische Konzept, das Haus als Zentrum für Bürgerengagement auf- und auszubauen.

2004

Nach einer 6-monatige Sanierungsphase des Hauses „füllte sich das Haus mit Leben“. Bis heute wird das Haus multifunktional von internationalen Gruppierungen, Vereinen und Bürger*innen genutzt.

2005

ZEBRA und die Ulmer Volkshochschule gründen die Akademie für Bürgerschaftliches Engagement und Gemeinwesenarbeit. Die Akademie entwickelt ein kontinuierliches und systematisches Fortbildungsangebot für freiwillig engagierte Menschen, aber auch für Fachkräfte aus Institutionen sowie für professionelle Sozialarbeiter*innen.

2006

ZEBRA startet das Integrationsprojekt „Voneinander lernen – Zukunft gestalten“ in Kooperation mit der städtischen Stabsstelle für BE sowie der Kontaktstelle für die ausländische Bürgerschaft der Stadt Ulm. Schwerpunkt des Projekts mit einer dreijährigen Laufzeit ist die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund bei ihrem Heimisch-werden in Ulm.

2007

ZEBRA bekommt das Qualitätssiegel für Freiwilligenagenturen von Staatssekretär Gerd Hoofe im Deutschen Bundestag in Berlin überreicht. „Lokale Freiwilligenagenturen sind eine wichtige Schnittstelle für die Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements vor Ort“, so Gerd Hoofe.

2009

ZEBRA bekommt den Zuschlag für das Modellprojekt „Alter schafft Neues – Aktiv im Alter“. Als „Lokale Verantwortungsgemeinschaft für das Mitgestalten und Mitentscheiden älterer Menschen im Stadtteil“ übernimmt ZEBRA als Träger des Modellprojekts in Kooperation mit der Caritas Ulm die Umsetzung mit einer einjährigen Laufzeit.

2010

Der „Interkulturelle Garten“ wird in Ulm von Mitgliedern des Integrationsprojekts „Voneinander lernen – Zukunft gestalten“ gegründet. Der Interkulturelle Garten ist offen für Personen aus allen Bevölkerungs-kreisen, die Interesse haben, an einem interkulturellen Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken. Die offizielle Eröffnung findet am 21. Mai 2011 statt.

Im Erdgeschoss des EinsteinHauses nimmt die Informations-, Beratungs und Vermittlungsstelle unter dem Namen „engagiert in ulm“ ihre Arbeit auf. ZEBRA ist Gründungsmitglied des Trägervereins. „engagiert in ulm“ steht für ein neues, gesamtstädtisches Konzept mit dem Ziel, bürgerschaftliches Engagement in Ulm zu fördern.

2011

Als eine der erarbeiteten Handlungsempfehlungen des Modellprojekts „Aktiv im Alter – Alter schafft Neues“ wird der Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Alter im Stadtteil Mitte-Ost“ gegründet. ZEBRA übernimmt die Leitung des Arbeitskreises und begleitet die Weiterentwicklung der Angebote von „Aktiv im Alter – Generation 60plus“.

2012

ZEBRA blickt im Rahmen der Aufgabe des Hausmanagements auf „10 Jahre Bürgerschaftliches Engagement im Bürgerhaus Mitte“ zurück. Die Dokumentation „Bürgerhaus Mitte 2002 – 2012“ gibt Einblick in die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements und die Entwicklung des Hauses seit dem Kauf durch die Stadt Ulm im Jahr 2002.

Herausgabe des „Wegweisers für ältere Menschen im Stadtteil Oststadt/Neustadt und Michelsberg“ durch den Arbeitskreis „Leben und Wohnen im Alter in Mitte-Ost“ unter der Leitung von ZEBRA.

2013

Wiederaufnahme des Karlsplatzfestes für Bürger*innen der Stadtteile Mitte-Ost und Neustadt. Es findet künftig alle zwei Jahre statt.

2017

Umzug der Geschäftsstelle der Bürgeragentur ZEBRA e. V. in die neuen Räume von „engagiert in ulm“ in der Radgasse 8.

2018

Die Bürgeragentur ZEBRA e. V. feiert im Rahmen eines Fachtages „Gutes Engagement braucht Zivilität“ ihr 20-jähriges Bestehen, mit Vorträgen von Dr. Serge Embacher und Dr. Konrad Hummel.

2019

Ein rassistischer Angriff auf Gruppen nigerianischer Herkunft im Bürgerhaus Mitte stellt das Team der Bürgeragentur ZEBRA e. V. vor neue Herausforderungen. Es bestärkt sie aber in dem Anliegen, ein weltoffenes, friedliches, vielgestaltiges, internationales Bürgerhaus zu schaffen.